Diese Arbeit baut auf einer formalen Methode von Börger und Mazzanti zur Verifikation des von Hennessy und Patterson definierten DLX-Mikroprozessors auf. Es wird die Beschreibung eines einfachen seriellen Modells des Prozessors mit der Beschreibung eines komplexeren parallelen Modells verglichen und gezeigt, daß beide die gleiche Funktionalität aufweisen. Börger und Mazzanti verwenden dazu das Prinzip der abstrakten Zustandsmaschinen. In der hier vorliegenden Diplomarbeit wird gezeigt, wie die informelle Vorgehensweise von Börger und Mazzanti in einen mechanisierten und automatisierten Beweis umgesetzt werden kann. Die Definition und Verifikation der Maschinen wurde mit dem PVS Verifikationssystem ausgeführt. Es wurden die informellen Definitionen der seriellen DLX, der DLXp und der DLXdata Zustandsmaschinen von Börger und Mazzanti in die PVS-Spezifikationssprache übersetzt und geeignete Abbildungsfunktionen entwickelt, die es ermöglichen, diese Maschinen miteinander zu vergleichen. Für den Beweis, daß die serielle DLX und die parallele DLXp Maschine die gleiche Funktionalität aufweisen wurden geeignete PVS-Strategien entwickelt, die es ermöglichen diesen Beweis weitgehend vollautomatisch durchzuführen. Vor allem für die Teile des Beweises, die sehr lange Rechenzeiten benötigen, wird eine Strategie bereitgestellt, die diese Teile ohne Eingreifen des Benutzers abarbeitet.